Die Merkmale der Rasse



Allgemeines
Der Planet Betazed, auf dem die Rasse der Betazoiden leben liegt im Alpha Quadrant. Sie sind Mitglied der Föderation. Sie sind freundlich und offen. Ehen und Lebensgemeinschaften mit anderen Spezien sind nicht verboten.

Deanna Troi
Äußerliches Erscheinungsbild
Betazoiden sehen eigentlich aus wie ganz normale Menschen nur ihre Augen sind schwarz und man kann die Iris nicht von der Pupille unterscheiden. Die Frauen sind meist schmal gebaut, haben aber ausgeprägte weibliche Rundungen. Die Männer sind weder besonders kräftig, noch schlacksig gebaut. Die Körpergröße liegt bei Frauen zwischen 156 und 175 cm. Bei den Männern bei 181 bis 195 cm.
Lon Suder

Biologische Besonderheiten
Betazoiden haben im Gegensatz zu Menschen telepathische/empathische Fähigkeiten. Diese telepathischen Fähigkeiten werden von einem Teil des Gehirnes, der Parakortex genannt wird, gesteuert. In diesem zusätzlichen Gehirnlappen befindet sich auch die mentale Sperre, das Metabewußtsein, als Schutzfilter. Es schützt die Betazoiden vor einem ständigen "Hören" der Gedanken anderer, das diese Rasse sonst schwere psychische Probleme bekommt und zum Wahnsinn neigt. Außerdem können sich so die Betazoiden vor unerwünschten Eindringen in ihre Gedanken schützen. Der Parakortex wird durch Psilosynin, einen Neurotransmitter, aktiviert. Dieses Gedankenlesen ist anders wie bei den Vulkaniern die sich erst auf eine Gedankenverschmelzung vorbereiten müssen. Betazuiden sind allerdings nicht in der Lage die Gedanken von Ferengi, Breens, Ullianer und Dapiherianern zu lesen, was wohl auf deren 4 lappigen Gehirnaufbau zurück zuführen ist.

Wachstum und Alter
Die Kindheit von Betazoiden verläuft menschenähnlich, da die telepathischen Fähigkeiten im Durchschnitt erst mit der Pubertät aktiv werden. Die Fähigkeiten sind aber von Geburt an schon vorhanden, aber latent. Sie werden erst durch den Hormonausstoß in der Pubertät aktiviert. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, bei denen die Kinder mit voll ausgeprägten Fähigkeiten zur Welt kommen. Diese Personen brauchen allerdings spezielle, psychologische Hilfe, da sie sonst nicht in der Lage sind, dem Gedankenlärm anderer Leute auszuweichen.

Im Gegensatz zu den Menschen dauert eine Schwangerschaft wegen der langen Ausprägungsphase des Gehirns 10 Monate.

Die "Phase", ein Zustand der betazoide Frauen mittleren Alters (vergleichbar mit der Zeit auf der Erde mit dem Anfang der Meno-Pause) befällt, sie schwächt die telepathischen Fähigkeiten und verstärkt den Sexualtrieb und das 4-fache.

Ältere Betazoide können in seltenen Fällen am "Zanthi-Fieber" erkranken. Die Veränderung der Geisteskräfte führt dazu das die erkrankte Person ihre Emotionen auf andere ab strahlt die sich gerade in der selben Gemütslage wie der Betazoid befindet, und steigert diese. Die Erkrankung kann mit einem antivirilen Breitbandmedikament behandelt werden.
Reittan Grax

Das Psi-2000-Virus kann das Metabewußtsein erheblich schädigen und eine erhebliche Schwächung des Schutzwalls gegen zu starke Gefühle von außen beeinträchtigen. Der Betazoid wird dann von den Gefühlen anderer ergriffen. Das Psi2000 Virus löst ebenso ein starkes sexuelles Verlangen in erkrankten Betazoiden aus.

Viele Erkrankungen der Betazoiden sind ansteckend, wie bei anderen Spezies auch, oder sie bringen unberechenbare ungewöhnliche Nebeneffekte mit sich.

Wissenstand
Psychologie und Neurologie sind auf Betazed sehr weit fort geschritten und Schwerpunkt auf der Universität von Betazed. An diesen Universitäten wurde das "Plexing" entdeckt. Dies ist eine Entspannungsübung bei der man an einen bestimmten Punkt hinter den Ohren mit einem Finger stimuliert in dem man klopft. Dabei wird Endorphin freigesetzt.

Verhalten
Dies kann man in manchen Fällen schon als taktlos bezeichen. Betazoiden lieben die Offenheit und die Aufrichtigkeit. Sie sehen Lügen oder Verschweigen als Unsinnig an, da es bei ihren Fähigkeiten eh zwecklos wäre.
Lwaxana Troi

Traditionen und Kultur (näheres findet ihr unter "Kultur")
Die wohl bekannteste Sitte der Betazoiden ist ihre Hochzeitszeremonie, bei der alle Gäste und das Brautpaar selbst nackt erscheinen. Betazoiden haben damit keine Probleme allerdings kann es bei Hochzeiten zwischen Betazoiden und anderen Spezien zu gemischten Gefühlen kommen.

Oft werden zwei betazoide Kinder telepathisch verbunden. Das bedeutet das die beiden einander versprochen sind (praktisch schon verheiratet) und ohne Ablage des Gelübdes auf Lebenszeit eine Ehe geschlossen wird.

Ein etwas nerviger und störender Brauch ist das schlagen eines gläsernen Gongs beim Essen. Ein Diener schlägt bei jedem Bissen den man zu sich nimmt diesen Gong.

Trotz diesen etwas komischen Bräuchen sind die Betazoiden frei von Vorurteilen gegenüber anderen Spezien. Gerade diese Vorurteilslosikeit macht sie zu einem wertvollen Teil der Föderation und lässt sie nahe zu perfekte Botschafter sein.

Hinter dieser Kultur befindet sich ein starker Hang an den Traditionen. Die einzelnen Häuser auf Betazed lassen sich mit dem alten, menschlichen Adel vergleichen. Jedes Haus hat bestimmte Pflichten die es erfüllen muss. Diese äußern sich oft in Hüterpositionen wichtiger Artefakte, wie die heiligen Ringe oder der Kelch von Rixx.

Telepatische Stärke
Die telepatische Stärke hängt von der eigentlichen körperlichen Energie ab, die ein Betazoid ab. Bei den meisten Betazoiden überwiegt die empathische Energie anstatt die telepathische. Trotzdem wird jede Art von Stärke geachtet und geschätzt, weil diese die Individualität des Einzelnen betont. Nur die adeligen Klassen heben hervor das sie stärkere Kräfte vorweisen können, in dem sie auf die direkten Vorfahren verweisen.
Tam Elbrun
Diese telepathische Stärke kann solche Ausmaße haben, dass Fähigkeiten, wie die "totale Einigkeiten" entstehen können. Die totale Einigkeit ist ein kräftezerrender und für den ausführenden Betazoiden, gefährlicher Akt. Dabei dringt er nämlich soweit in das Bewusssein eines anderen ein, dass sich dess und der Geist des Betazoiden miteinander verschmelzen und eins werden. Diese Fähigkeit steigert die Gefühle der beiden betroffenen ins Unermessliche und lässt sie in einer emotionalen Extase schweben. Dabei kann diese Fähigkeit aber auch als tötliche Waffe eingesetzt werden...in dem sie jemanden sprichwörtlich zu Tode ängstigt.





Code of Sentience
Der 'Code of Sentience' (frei auf dt. übers. Regelung der Geisteskräfte) beinhaltet das Verhalten Betazoiden gegenüber anderen Völkern. Vieles rührt aus der Erfahrung der betazoidischen Bevölkerung her. Maßgeblich war der Zeitpunkt, an dem die Betazoiden das All bereisen konnten. Dabei trafen sie auf ein Volk, das nahe Betazed auf einem Planeten lebt: die Terabin. Zu Beginn verstanden sich die Völker gut und die Betazoiden gingen offen mit ihrer Telepathie und Empathie um, zu offen wie es sich später herausstellte. Die Terabin begangen den Betazoiden zu misstrauen und pferchten sie in Internierungslager ein. Es folgten Schriftsätze die verboten das Telepathie und Empathie auf der Welt der Terabin öffentlich praktiziert wurde. Somit benutzten die Betazoiden ihre Fähigkeiten mit äußerster Diskretion, dabei würden sie ihre Kräfte nie dafür benutzen um andere zu schädigen oder in ihre Privatsphäre zu dringen, ohne das es wirklich notwendig wäre.
Da die telepathischen und empathischen Kräfte der Betazoiden auch bei nicht telepathischen Rassen funktionieren wurde die Regelung, die einst mit den Terabin abgeschlossen wurde, auf alle anderen Völker erweitert. Da das Projezieren von Gedankengängen zu anderen Rassen jede Menge an Konzentration von den anderen erfordert und es verwirrend für Nicht-Telepathen sein kann, wird mit dem 'Code of Sentience' auf eben jene Rücksicht genommen. So gut wie jeder Betazoid hält sich an diese Regelung und beachtet die Gedankengänge der anderen nicht und forscht auch wissentlich nicht in dessen privaten Gedanken herum.







Bilder von anderen Betazoiden:
Stadi Kestra Troi Ian Andrew Troi jg.